Als die Zusammenarbeit begann, lief das Inventar in einer ausgeklügelten Excel-Datei. Wie in vielen wachsenden Betrieben war sie das inoffizielle System. Der erste Schritt war bewusst klein: eine Scanner-App auf Microsoft Power Apps, die Barcodes in der Werkstatt erfasst und direkt in die vorhandenen Tabellen zurückschreibt. Kein ERP-Projekt, keine Migration: die kleinste Lösung, die den Alltag sofort verbessert. Details: Bestandsverwaltung mit Microsoft Power Apps.

MAFU-SHERPA entwickelt KI-gesteuerte CNC-Automation für kleine und mittlere Serien. Der SherpaLoader ist nach Angaben des Herstellers weltweit der erste Beladeroboter, der Rundstangen-, Vierkant- und Plattenzuschnitte im Standard automatisch erkennt. Das Produkt war dem Markt voraus; die unternehmerischen Abläufe sollten nachziehen. Diese Seite erzählt die gesamte Zusammenarbeit als eine Geschichte, von der Excel-Datei bis zum KI-Vertriebsassistenten. Jedes Kapitel hat eine eigene Fallstudie mit den Details.
Der Anfang: die kleinste sinnvolle Lösung

Digitaler Vertrieb: sichtbar im Kauffenster
Parallel entstand der digitale Vertrieb. Die Zielgruppe, CNC-Auftragsfertiger und OEMs, war zu klein für Social-Media-Werbung; MAFU-SHERPA musste für Interessenten sichtbar sein, die aktiv nach CNC-Automatisierung suchen. Eine neue Website, eine Videoserie zu den CNC-Maschinen, segmentierte Suchkampagnen mit eigenen Landing Pages und granulares Conversion-Tracking lieferten genau das. Heute läuft die Website in bis zu 20 Sprachen; die Übersetzungen entstehen KI-gestützt. Das Ergebnis: tausende Besucher, hunderte Verkaufsanfragen und Aufträge in Millionenhöhe. Details: Digitaler Vertrieb bei MAFU-SHERPA.

Das ERP, als der Betrieb bereit war
Erst danach folgte das ERP. Business Central bildet die stabilen Abläufe in Vertrieb, Einkauf, Lager, Fertigung und Buchhaltung ab; die eigene Produktlogik blieb dabei nicht dem Standard überlassen. Ein darin entwickelter CPQ-Konfigurator übersetzt Kundenanforderungen in Stücklisten, Arbeitspläne und Verkaufsangebote; hunderte Angebote sind so bereits automatisiert entstanden. Details: ERP und CPQ-Konfigurator bei MAFU-SHERPA.

Manuelle Übergaben verschwinden
Um das ERP herum verschwinden seitdem die manuellen Zwischenschritte. Der DATEV-Export an die Steuerberatung ist ein reproduzierbarer Arbeitsschritt statt einer Excel-Aufgabe. Die Details stehen in der Fallstudie Automatisierter DATEV-Export aus Business Central. Ein Liquiditäts-Forecast liest außerdem über eigens entwickelte Schnittstellen offene Aufträge, Bestellungen, Rechnungen und Umsatzsteuer direkt aus Business Central und zeigt den Kontostand Monate im Voraus.

Maschinendaten als Kundenportal
Auch die ausgelieferten Maschinen liefern heute Wert zurück: mehr als 100 Roboter senden täglich Produktivitätsdaten in ein Kundenportal, in dem jeder Kunde ausschließlich die eigenen Maschinen sieht. Aus einer technischen Logdatei wurde ein laufender Wertnachweis für Vertrieb und Service, und die Datenbasis, auf der künftig Pay-per-Use-Finanzmodelle aufsetzen sollen. Details: Kundenportal für Maschinenproduktivität bei MAFU-SHERPA.

KI im Vertrieb
Und der Vertrieb selbst? Ein KI-Vertriebsassistent liest die Websites potenzieller Kunden und bewertet die Passung anhand der tatsächlichen Kaufsignale: Maschinenpark, Losgrößen, Prozesse. Danach entwirft er die Ansprache. Der Vertriebsmitarbeiter prüft und sendet. So werden die besten Kriterien eines erfahrenen Vertriebsmitarbeiters in wiederholbare Signale übersetzt. Details: Zielgerichteter Vertrieb für kameragesteuerte CNC-Automation.

Ergebnis
Jeder dieser Schritte war für sich der kleinste sinnvolle. Zusammen ergeben sie ein Unternehmen, in dem Daten von der ersten Anfrage bis zur laufenden Maschine durchfließen, und in dem KI überall dort arbeitet, wo sie trägt. Der manuelle Aufwand für Mitarbeiter und Steuerberatung sinkt, Entscheidungen über Produktivität und Rentabilität stützen sich auf laufende Daten, und der Wert der Roboter ist für jeden Kunden jederzeit sichtbar.
- Daten fließen von der ersten Anfrage bis zur laufenden Maschine durch ein zusammenhängendes System.
- Der manuelle Aufwand für Mitarbeiter und Steuerberatung sinkt Schritt für Schritt.
- Entscheidungen über Produktivität und Rentabilität stützen sich auf laufende Daten.
- Der Wert der ausgelieferten Roboter ist für jeden Kunden jederzeit sichtbar.

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