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Software und KI-Agenten für den Maschinenbau

Eine Anfrage für eine Roboterzelle kommt herein. Der Vertrieb klärt, welche Variante passt und welche Optionen zusammen funktionieren; danach entstehen Stückliste, Arbeitsplan und Angebot. Parallel sucht jemand die nächsten Betriebe, für die das eigene Produkt passen könnte, und schreibt sie an. Im Sondermaschinenbau hängen beide Aufgaben an wenigen Leuten, die zugleich die Technik verstehen.

Ein Teil dieser Arbeit folgt festen Regeln, ein anderer sieht in jedem Fall anders aus. Software für den Maschinenbau muss beides auseinanderhalten. Variantenregeln gehören in ein System, das sie zuverlässig anwendet; Recherche, Anfragen und Entwürfe kann ein KI-Agent übernehmen, wenn ein Mensch das Ergebnis prüft.

Was ein KI-Agent im Maschinenbau vorbereiten kann

  • Vertriebsrecherche: die Websites möglicher Kunden nach Maschinenpark, Serien und Stellenanzeigen lesen, die Passung begründen und eine Ansprache entwerfen.
  • Anfragen: eine eingehende Anfrage mit den vorhandenen Varianten abgleichen, fehlende Angaben benennen und Rückfragen entwerfen.
  • Serviceanfragen: eine Meldung der richtigen Maschine und ihrer Historie zuordnen und eine Antwort vorbereiten.
  • Abgleiche: Daten zwischen ERP, Tabellen und Projektstand vergleichen und Abweichungen melden.

Wie das bei MAFU-SHERPA aussieht

MAFU-SHERPA entwickelt KI-gesteuerte CNC-Automation für kleine und mittlere Serien. Für den Vertrieb hat CERTAINCE dort einen KI-Vertriebsassistenten entwickelt, der produktiv läuft. Er liest die Websites von Fertigungsbetrieben, bewertet die Passung von 0 bis 100 mit Begründung und entwirft eine E-Mail für die Rolle des Kontakts. Ein Vertriebsmitarbeiter prüft den Entwurf und sendet ihn aus Outlook.

Die festen Regeln liegen dagegen nicht beim Agenten. Die Variantenlogik steckt im CPQ-Konfigurator in Business Central, der Stücklisten, Arbeitspläne und Verkaufsangebote erzeugt; hunderte Angebote sind darüber entstanden. Der DATEV-Export aus Business Central ist eine feste Automatisierung ohne KI, weil die Regel klar ist. Das Portal für Maschinenproduktivität zeigt jedem Kunden nur die Daten seiner eigenen Maschinen; mehr als 100 Roboter liefern täglich Daten hinein. Wie diese Projekte zusammenhängen, erzählt die Digitalisierung bei MAFU-SHERPA.

Wo der Agent aufhört

Der Agent setzt keinen Preis und sagt keinen Liefertermin zu. Er bereitet vor, ein Mensch prüft und entscheidet. Wie gründlich geprüft wird, legen wir pro Aufgabe nach den Folgen eines Fehlers fest: Ein Recherche-Entwurf braucht einen kurzen Blick, ein Angebot eine Freigabe.

Wie dieselbe Arbeitsweise bei Anfragen mit Zeichnungen aussieht, beschreibt die Seite KI-Agenten und Software für die Lohnfertigung.

Was wir dafür bauen, gehört Ihnen: getesteter, wartbarer Code. Meist beginnt es mit einer Potenzialanalyse, die zeigt, welche Aufgaben sich eignen. Wenn Sie lieber direkt einen Vorgang durchgehen möchten, sprechen wir über den konkreten Ablauf.